Erkrankungen der Arterien – Angiologie

Arterielle Erkrankungen so schonend wie möglich behandeln

Das Zentrum für Gefässmedizin versorgt Erkrankungen der Arterien wie Durchblutungsstörungen mit neuesten Methoden und hochmodernen Geräten. Auf Grundlage der sorgfältigen Diagnose entwickeln unsere Fachärztinnen und Fachärzte gemeinsam mit Ihnen Behandlungskonzepte, die Sie bestmöglich von Ihren Beschwerden befreien oder das Fortschreiten chronischer Gefässerkrankungen stoppen, um Komplikationen zu vermeiden. An allen 4 Standorten unserer Angiologie-Praxis in Aarau, Baden und Zofingen legen wir besonderen Wert darauf, arterielle Erkrankungen so schonend wie möglich zu behandeln.

PAVK

Das Zentrum für Gefässmedizin bietet das komplette Behandlungsspektrum der PAVK und zählt zu den führenden Zentren für die ambulante kathetergestützte Therapie (Ballöndle) von Durchblutungsstörungen.

weiterlesen

Diabetischer Fuss

Mit Praxen für Angiologie in Aarau, Baden und Zofingen ist das Zentrum für Gefässmedizin eines der grössten Netzwerke für die Diagnose und Therapie von diabetischem Fuss in der Schweiz.

weiterlesen

Renale Denervation

Die renale Denervierung oder RDN-Therapie ist ein minimal-invasives kathetergestütztes Verfahren, mit dem sich medikamentös schwer oder nicht einstellbarer Bluthochdruck erfolgreich senken lässt.

Ihr erster Termin im Zentrum für Gefässmedizin

Ihre individuelle Situation kennenlernen

Wenn Sie eine der Angiologie-Praxen des Zentrums für Gefässmedizin erstmals besuchen, möchten wir zunächst Ihre individuelle Situation kennenlernen: Welche Beschwerden haben Sie? Welche Medikamente nehmen Sie? Sind Risikofaktoren wie Hypertonie, Rauchen, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin) bekannt?

Nach dem Kennenlern-Gespräch machen wir uns mit unseren modernen Ultraschallgeräten ein Bild vom Zustand Ihrer Arterien. Diese schmerz- und strahlenfreie Untersuchung ermöglicht eine genaue Darstellung der Gefässe und ist wichtig für die Diagnose. Wichtige Erkenntnisse liefert oft auch die schonende ABI-Messung, eine schmerzlose Blutdruckmessung an Armen und Beinen.

Gemeinsam die für Sie beste Entscheidung finden

Diese ambulanten Abklärungen sind Pflichtleistungen Ihrer Grundversicherung und dauern in der Regel etwa eine Stunde. Sollten Sie ein Hausarztmodell gewählt haben, denken Sie bitte an die schriftliche Überweisung Ihres Hausarztes.

Besonderen Wert legen wir darauf, alle Befunde ausführlich und verständlich mit Ihnen zu besprechen – und das weitere Vorgehen gemeinsam festzulegen. Wenn Sie etwas nicht verstanden haben: Fragen Sie bitte nach. Wir nehmen uns Zeit, um all Ihre Fragen zu beantworten. Versprochen!

    Beschwerden

    • Bein- bzw. Wadenschmerzen beim Gehen
    • Schmerzen in Ruhe mit einem kalten Bein
    • Blasse, mitunter auch taube Haut an Fussgelenk und Unterschenkel
    • Blaue Zehen, kühle Hauttemperatur und/oder Kribbeln an den Füssen
    • Schwindel und Sehstörungen
    • Schlecht heilende Wunden
    • Hoher Blutdruck

    Behandlung arterieller Erkrankungen

    Durchblutungsstörungen und Arteriosklerose

    Sehr viele Durchblutungsstörungen stehen im Zusammenhang mit einer Plaquebildung in den Arterien. Die meisten Menschen sprechen von Arterienverkalkung, Mediziner von Arteriosklerose oder Atherosklerose. Wenn die Arterienwände verkalken, werden Organe und Muskeln oft nicht mehr ausreichend durchblutet. Dadurch sinken Leistungsfähigkeit, Mobilität und Wohlbefinden. Wir sehen unsere Aufgabe als Angiologen darin, Ihnen durch modernste Behandlungsmethoden zu neuer Lebensqualität zu verhelfen.

    Typische Krankheitsbilder in der angiologischen Praxis

    • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK, Schaufensterkrankheit) und Raucherbein
    • Engstellen der Halsschlagadern
    • Engstellen der Nieren- oder Eingeweidearterien
    • Gefässerweiterungen bzw. Aussackungen der Gefässwand (Aneurysmen)
    • Gefässanomalien
    • Schlaganfall
    • Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion)
    • Entzündliche Gefässerkrankungen
    • Dialysefisteln
    • Funktionelle Durchblutungsstörungen (Raynaud-Phänomen oder Akrozyanose)

    Komplikationen vermeiden und Risiken reduzieren

    Dabei geht es zum einen darum, Sie von Beschwerden zu befreien. Zum anderen müssen wir dafür sorgen, dass Gefässerkrankungen nicht fortschreiten und andere Organe wie Herz oder Gehirn in Mitleidenschaft ziehen.

    Ein zentraler Aspekt dabei ist auch, mögliche Auslöser (Risikofaktoren) zu bekämpfen. Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhtes Cholesterin lassen sich medikamentös behandeln. Das alleine reicht in der Regel nicht aus. Häufig ist zudem eine Veränderung der Lebensgewohnheiten notwendig. Mit dem Rauchen aufzuhören, die Ernährung umzustellen, sich mehr zu bewegen und Gewicht zu verlieren: Auch das ist ein entscheidender Beitrag zur erfolgreichen Behandlung.

    „Ballöndle“ und Stents

    Bei bereits eingeschränkter Durchblutung ist oftmals eine sofortige Verbesserung der Blutversorgung notwendig. In vielen Fällen ermöglichen schonende minimal-invasive Katheterbehandlungen es, Arterien zu weiten und zu stabilisieren. Eingriffe dieser Art nehmen wir unter anderem als Belegärzte in der modern ausgestatteten Hirslanden-Klinik Aarau vor.

    Bei örtlicher Betäubung legen wir dazu über Leiste, Arm oder Unterschenkel einen Zugang zum Gefässsystem. Mithilfe von Kontrastmittel und unter Röntgendurchleuchtung setzen wir dann Ballons („Ballöndle“) und gegebenenfalls Stents (Gefässstützen) ein. Dann verschliessen wir den Zugang mit einem kleinen Clip und legen einen Druckverband an. Schon vier Stunden danach dürfen Sie in der Regel wieder aufstehen.

    Falls Ihr arterielles Problem eine Operation erforderlich macht, können Sie unserem grossen Netzwerk vertrauen. Wir arbeiten mit hochkarätigen chirurgischen Partnern in der Schweiz zusammen, bei denen Sie bestens und sehr persönlich betreut werden.

    Minimal-invasive Eingriffe mit PTA (Ballöndle)

    • Kathetergestütze Wiedereröffnung bzw. Weitung (Angioplastie) mit oder ohne Setzen einer Gefässstütze (Stent) von Beckenarterien, Oberschenkelarterien, Unterschenkelarterien, Dialysefisteln, Nierenarterien und Eingeweidearterien
    • Auflösebehandlung (Lyse), Angioplastie bzw. Stenting von arteriellen und venösen Thrombosen
    • Endovaskuläre Behandlung (EVAR) von Aneurysmen der Kniegelenks-, Brust- und Bauchschlagader (thorakale und abdominelle Aorta)

    Frühwarnzeichen für arterielle Erkrankungen

    Zu den weitverbreiteten Frühwarnzeichen für Durchblutungsstörungen gehören das Raynaud-Phänomen und Erektionsstörungen bei Männern.

    Das Raynaud-Phänomen

    Verfärben sich die Finger bei Kälte oder Stress infolge eines Gefässkrampfes weiss, dann blau und bei Erholung rot, spricht man von einem Raynaud-Syndrom oder „Tricolore“ Phänomen. Dieses Problem der Mikrozirkulation kann völlig harmlos sein, aber auch in Verbindung mit einer anderen Erkrankung auftreten. Daher ist es wichtig, die Ursachen abzuklären. Zunächst einmal müssen wir ausschliessen, dass die kalten Hände nicht durch eine Verengung oder einen Verschluss der Arterien entstehen. Zusätzlich können wir durch eine schmerzlose Kapillarmikroskopie kleinste Gefässe untersuchen und entzündliche Prozesse an den Kapillaren feststellen.

    Erektionsstörungen als Frühwarnzeichen

    Den wenigsten Männern ist bewusst, dass Erektionsstörungen oft Folge von Durchblutungsstörungen sind. Bei weitaus mehr als der Hälfte der Männer mit koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt oder Schlaganfall ist es in den 24 Monaten vor dem Ereignis zu wiederkehrenden Erektionsstörungen gekommen. Die Diagnose und Therapie von Erektionsproblemen ist daher keine Lifestyle-Medizin, sondern eine sinnvolle medizinische Leistung zur Gesundheitsversorgung. Oder mit anderen Worten: Die Untersuchung von Erektionsstörungen kann das Leben retten.

    Deshalb haben die Gründer des Zentrums für Gefässmedizin, Prof. Dr. med. Nicolas Diehm, PD Dr. med. Hak Hong Keo und Dr. Christian Regli das Zentrum für Erektionsstörungen ins Leben gerufen. Mehr Informationen über das Zentrum finden Sie auf der Webseite www.erektionsstoerungen-behandlung.com.
     

    „Durch moderne "Schlüsselloch-Methoden“ lassen sich heute die meisten Gefässprobleme schonend und nur in örtlicher Betäubung behandeln.“

    Prof. Dr. med. Nicolaus Diehm

    Facharzt für Angiologie

    Was können wir für Sie tun?

    Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin für eine Beratung vereinbaren wollen: Rufen Sie uns einfach an – oder schreiben Sie eine kurze Nachricht.

    Terminvereinbarung

    Praxis Aarau / Zofingen

    Telefon: +41 62 824 02 42

    angiologie-aargau@hin.ch

    Praxis Baden

    Telefon: +41 56 483 00 80

    angiologie-baden@hin.ch

    Sprechzeiten

    Montag bis Freitag

    8.00 bis 11.30 Uhr und
    13.30 bis 17.30 Uhr